Lysekil
Kallbadhuset
Brändaholm wurde in den 1920er Jahren bebaut, als die Einwohner Karlskronas kleine Koloniehütten auf der kleinen Insel bei Dragsö anlegten. Die roten Hütten mit weißen Giebeln wurden dicht beieinander gebaut, und das Gebiet entwickelte sich bald zu einer beliebten Sommeridylle.
Lysekil
Admiralitätskirche
Die Admiralitätskirche wurde 1685 als Provisorium für die neue Admiralitätsgemeinde Karlskronas eingeweiht und erhielt den Namen Ulrica Pia nach der Gemahlin Karls XI., Ulrica Eleonora. Die Kirche sollte ursprünglich durch eine Steinkirche ersetzt werden, blieb aber erhalten und wird noch heute als „aus Holz erbaute Steinkirche“ bezeichnet. Mit ihren roten Holzfassaden und der Holzfigur Rosenbom vor dem Eingang ist die Kirche heute eines der beliebtesten Wahrzeichen Karlskronas.
Karlskrona
Fredrikskirche
Die Fredrikskyrkan wurde in den 1720er Jahren nach Zeichnungen von Nicodemus Tessin d. J. erbaut und 1744 mitten auf dem Stortorget in Karlskrona eingeweiht. Die gelbe Barockkirche wurde zu Ehren von König Friedrich I. errichtet und wurde schnell zu einem selbstverständlichen Mittelpunkt im neuen Zentrum der Stadt. Mit ihrer mächtigen Kuppel und dem offenen Marktplatz ist die Kirche noch immer eines der wichtigsten Wahrzeichen von Karlskrona.
Karlskrona
Warmbadehaus
Das Badehaus in Karlskrona wurde 1903–1904 nach Plänen des bekannten Badehausarchitekten Wilhelm Klemming errichtet. Mit seiner Jugendstilfassade und den sorgfältigen Details ist das Gebäude ein deutliches Beispiel für die Architektur seiner Zeit und gilt als eines der ältesten und am besten erhaltenen Badehäuser Schwedens.
Karlskrona
Stångehuvud
Das Marinemuseum auf Stumholmen wurde 1997 von König Carl XVI. Gustaf eingeweiht und ist Schwedens nationales Museum für die Geschichte der Marine. Die Ursprünge des Museums reichen bis ins Jahr 1752 zurück, als König Adolf Fredrik die Modellkammer in Karlskrona gründete, wo Modelle von Schiffen und Konstruktionen zur Entwicklung neuer Schiffe verwendet wurden. Heute erzählt das Museum die Geschichte des schwedischen maritimen Erbes durch mehrere Jahrhunderte Seefahrt- und Verteidigungsgeschichte.
Lysekil
Das Schuppen- und Barkassengebäude
Das Schaluppen- und Barkassengebäude wurde in den 1780er Jahren während der großen Expansionsperiode der schwedischen Flotte errichtet und diente zur Überwinterung kleinerer Marineboote. Hier wurden Schaluppen und Barkassen aufbewahrt, die zum Transport von Besatzungen, Lebensmitteln und Material zwischen den Kriegsschiffen und dem Land verwendet wurden. Heute beherbergt das mächtige Gebäude sowohl historische Kleinboote als auch Ausstellungen über die Schiffsboote der Flotte im Laufe der Geschichte.
Lysekil
Sjöbodarna
Björkholmen entwickelte sich im 18. Jahrhundert zu einem Wohngebiet für die Werftarbeiter und Seeleute Karlskronas. Hier bauten die ersten Arbeiter ihre kleinen Holzhäuser, und der Legende nach stammte ein Großteil des Holzes aus den eigenen Vorräten der Flotte. Die engen Gassen und dicht bebauten Häuser verliehen dem Gebiet einen lebendigen und charmanten Charakter, der Björkholmen auch heute noch zu einer der beliebtesten historischen Umgebungen Karlskronas macht.