Karlskrona
Admiralitätskirche
Die Admiralitätskirche wurde 1685 als Provisorium für die neue Admiralitätsgemeinde Karlskronas eingeweiht und erhielt den Namen Ulrica Pia nach der Königin Ulrica Eleonora von Karl XI. Ursprünglich war die Kirche durch eine Steinkirche zu ersetzen, blieb aber bestehen und wird noch heute als „Steinkirche aus Holz“ bezeichnet. Mit ihren roten Holzfassaden und der Holzfigur Rosenbom vor dem Eingang ist die Kirche eines der beliebtesten Wahrzeichen Karlskronas.
Karlskrona
Björkholmen
Björkholmen entwickelte sich im 18. Jahrhundert als Wohngebiet für die Werftarbeiter und Seeleute Karlskronas. Hier bauten die ersten Arbeiter ihre kleinen Holzhäuser, und der Legende nach stammte ein Großteil des Holzes aus den Beständen der Marine selbst. Die engen Gassen und dicht bebauten Häuser verliehen dem Viertel einen lebendigen und charmanten Charakter, der Björkholmen auch heute noch zu einer der beliebtesten historischen Umgebungen Karlskronas macht.
Karlskrona
Brändaholm
Brändaholm wurde in den 1920er Jahren bebaut, als die Einwohner von Karlskrona auf der kleinen Insel bei Dragsö kleine Schrebergärten anlegten. Die roten Häuschen mit weißen Knäufen wurden dicht aneinander gebaut und das Gebiet entwickelte sich schnell zu einer geliebten Sommeridylle. Auch heute noch ist Brändaholm eines der bekanntesten Postkartenmotive Karlskronas und ein einzigartiger Teil der Schärenlandschaft der Stadt.
Karlskrona
Fredrikskirche
Der Bau der Fredrik-Kirche begann in den 1720er Jahren nach Zeichnungen von Nicodemus Tessin d. J. und wurde 1744 mitten auf dem Stortorget in Karlskrona eingeweiht. Die gelbe Barockkirche wurde zu Ehren von König Friedrich I. errichtet und entwickelte sich schnell zu einem selbstverständlichen Mittelpunkt im neuen Stadtzentrum. Mit ihrer mächtigen Kuppel und dem offenen Kirchplatz ist die Kirche immer noch eines der wichtigsten Wahrzeichen Karlskronas.
Karlskrona
Die Eiskrem
Die Eisdiele am Stortorget ist sowohl bei den Einwohnern Karlskronas als auch bei Besuchern ein beliebter Sommerstopp. Hier werden große Eisportionen mit allem von klassischen bis hin zu ungewöhnlicheren Geschmacksrichtungen serviert, und die hausgemachten Waffeln verbreiten einen herrlichen Duft über den Platz, wenn sie im Laden gebacken werden. Für Eisliebhaber ist die Eisdiele zu einem selbstverständlichen Besuch mitten im Herzen der Stadt geworden.
Karlskrona
Marinmuseum
Das Marinemuseum auf Stumholmen wurde 1997 eingeweiht und ist Schwedens nationales Museum für die Geschichte der Marine. Die Wurzeln des Museums reichen bis ins Jahr 1752 zurück, als König Adolf Fredrik in Karlskrona die Modellkammer gründete, in der Schiffsmodelle und Konstruktionen zur Entwicklung neuer Schiffe verwendet wurden. Heute erzählt das Museum von Schwedens maritimem Erbe durch mehrere hundert Jahre Schifffahrts- und Verteidigungsgeschichte.
Karlskrona
M/S Axel
Die M/S Axel wurde 1934 in der Werft Lödöse als Dampfschiff für den Passagierverkehr im Schärengarten von Karlskrona gebaut. Das Boot erhielt seinen Namen nach dem Politiker und lokalen Schiffseigner Axel Lindvall und war im Laufe der Jahre ein bekannter Teil des Lebens rund um Nättraby und Karlskrona. Nach mehreren Umbauten verkehrt die M/S Axel immer noch im Schärengarten zwischen Fisktorget und Nättraby, wo sie die lange Tradition der Stadt im Bootsverkehr und Schärenleben fortsetzt.
Karlskrona
Sloop- und Barkassenschuppen
Das Schuppen- und Barkassenhaus wurde in den 1780er Jahren gebaut, um die kleineren Boote der Marine während der großen Expansionsperiode der schwedischen Flotte aufzubewahren. Das Gebäude erhielt seinen Namen von den Schaluppen und Barkassen, die hier überwinterten und zum Transport von Besatzungen, Lebensmitteln und Material zwischen den Kriegsschiffen und dem Land verwendet wurden. Noch heute beherbergt der mächtige Schuppen historische Kleinboote und Ausstellungen über die Schiffsboote der Flotte im Laufe der Zeit.
Karlskrona
Warmbadhaus
Das Warmbadhaus wurde 1903–1904 nach den Zeichnungen des bekannten Badehausarchitekten Wilhelm Klemming erbaut. Mit seiner Jugendstilfassade und den sorgfältigen Details ist das Gebäude ein klares Beispiel für die Architektur seiner Zeit und gilt als eines der ältesten und am besten erhaltenen Badehäuser Schwedens.
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Die Fischerfrau
Die Fischerin auf dem Fisktorget ist eine der beliebtesten Statuen Karlskronas. Sie wurde 1982 von dem Künstler Erik Höglund geschaffen und stellt die Frauen dar, die früher von den Inseln herbeiruderten, um den Stadtbewohnern Fisch zu verkaufen. Die Statue erinnert an die Zeit, als der Fisktorget ein lebhafter Handelsplatz voller Boote, Fischkörbe und Menschen in Bewegung war. In unserer Illustration ist die Fischerin außerdem von ihrem Sockel gestiegen und inmitten der Schärenlandschaft Karlskronas lebendig geworden.
Karlskrona
Der alte Rosenbom
Der alte Rosenbom steht vor der Admiralitätskirche in Karlskrona und ist eines der beliebtesten Symbole der Stadt. Die arme Holzfigur wurde im 18. Jahrhundert aufgestellt, um Geld für bedürftige Seeleute und ihre Familien zu sammeln. Durch Selma Lagerlöfs Geschichte über Nils Holgersson wurde Rosenbom in ganz Schweden bekannt, und noch heute lüften Besucher ihren Hut, um eine Münze in die Büchse zu legen.
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Kerstin Svensson
Die Künstlerin Kerstin Svensson aus Karlskrona wurde bekannt für ihre handgemachten Wichtel mit großen Nasen, buschigen Bärten und verspielten Ausdrücken. Was als kleine Figuren zu Hause in Blekinge begann, entwickelte sich mit der Zeit zu einem geschätzten Kunsthandwerk, das seinen Weg zu Menschen weit über die Grenzen Schwedens hinaus fand. Mit ihrer Fantasie und ihrem Sinn für Details schuf sie eine eigene Wichtelwelt, die sie zu einer angesehenen Persönlichkeit im schwedischen Kunsthandwerk gemacht hat.
Karlskrona
König Karl XI
König Karl XI. gründete Karlskrona im Jahr 1680, als die Stadt zur Hauptbasis der schwedischen Flotte ernannt wurde. Die Lage an der Ostsee galt als strategisch wichtig, und bald wurden hier Werften, Befestigungsanlagen und neue Stadtteile errichtet. Mit dieser Entscheidung legte Karl XI. den Grundstein für die Stadt, die bis heute von ihrer maritimen Geschichte geprägt ist.
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Mi Ridell
Die Schauspielerin und Tänzerin Mi Ridell hat ihre Wurzeln in Karlskrona und war im Laufe der Jahre in Filmen, im Fernsehen und im Theater zu sehen. Mit ihrer Energie und Bühnenpräsenz ist sie ein bekannter Name in der schwedischen Unterhaltung geworden. Sie hat auch als Rednerin und Motivatorin mit Schwerpunkt auf Kommunikation und Körpersprache gearbeitet.
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Oliver Ekman-Larsson
Der Eishockeyspieler Oliver Ekman-Larsson stammt aus Karlskrona und ist seit vielen Jahren einer der besten Verteidiger Schwedens. Nach seiner Kindheit in Blekinge führte ihn seine Karriere in die NHL und zum Spiel in der schwedischen Nationalmannschaft „Tre Kronor“, wo er mehrere internationale Medaillen gewann. Als er dann auch noch den Stanley Cup hochheben durfte, schrieb er sich als ein weiterer erfolgreicher schwedischer Meister auf der größten Eishockeybühne der Welt in die Eishockeygeschichte ein.
Karlskrona
Pillemaus
„Pillemausare“ ist ein klassischer Ausdruck aus Karlskrona und wurde für die Werftarbeiter der Marinewerft verwendet. Das Wort konnte sowohl mit Stolz als auch mit einem Augenzwinkern gesagt werden und bezog sich manchmal auf jemanden, der die Arbeit etwas zu locker anging oder versuchte, beschäftigt auszusehen, ohne besonders hart zu arbeiten. Der Ausdruck lebt immer noch als Teil der echten Björkholmska und Karlskronas starker Werftkultur weiter.
Karlskrona
Tim Liljegren
Der Rallyeprofi Tim Liljegren aus Karlskrona hat sich durch seinen rasanten Fahrstil und seine starke Präsenz in den sozialen Medien einen Namen gemacht. Mit Videos von Wettbewerben, Autos und dem Leben hinter den Kulissen hat er sich ein großes Publikum aufgebaut, insbesondere auf TikTok. Die Kombination aus Rallye-Interesse, Humor und Persönlichkeit hat ihn zu einem bekannten Namen unter Motorbegeisterten in ganz Schweden gemacht.
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Fischhungriger Mann
Karlskrona